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"Eine Welt" und Globalisierung

Die Globalisierung ist nicht für alle Übel der Welt verant- wortlich. Aber sie hat zu starken ökonomischen und sozial- en Verwerfungen geführt und negative Entwicklungen er- heblich verstärkt. Weil wir eine Welt der globalen Solidarität und Verantwortung wollen, sagen wir Nein zu einer Global- isierung, die die Welt zur Ware macht. Wir setzen uns des- halb für die Einführung globaler Sozial-, Menschenrechts- und Umweltstandards ein und wollen die Bedingungen für fairen Handel und nachhaltiges Wirtschaften konsequent ausbauen.

 

Pressemitteilungen, Artikel und Reden

Hier finden Sie chronologisch geordnete Pressemitteilungen, Artikel und Reden von Claudia Roth zum Thema "Eine Welt" und Globalisierung:

01.01.1970

Bundesregierung völlig konzeptlos

"Die Menschen in Pakistan erleben mit der Flut eine nie dagewesene Katastrophe, und die Bundesregierung hat nichts besseres im Sinn, als einerseits von globaler Verantwortung und Partnerschaft zu sprechen, und andererseits die Mittel für humanitäre Mittel zu kürzen. Seit Jahren stagnieren die Mittel für humanitäre Not- und Übergangshilfe. Im kommenden Jahr sollen sie sogar um 20 Prozent gekürzt werden. Wie die Bundesregierung so auf die zunehmenden Bedrohungen durch den Klimawandel und Naturkatastrophen reagieren will, bleibt unklar", erklärten Claudia Roth und Ute Koczy.   Mehr »

01.01.1970

Prinzip Verantwortungsverweigerung regiert

„Es darf wieder kräftig gezockt werden, Klimaschutz ist abgesagt und die Hungernden in der Welt werden sich selbst überlassen - das ist das traurige Ergebnis des G8- und absehbar auch des G20-Gipfels. Die führenden Industrienationen können sich offenkundig nur auf eines einigen: Das Prinzip Verantwortungsverweigerung." erklärte Claudia Roth.   Mehr »

01.01.1970

Merkel spekuliert auf Scheitern des Gipfels

„Angela Merkel geht mit leeren Händen und gebrochenen Versprechen nach Toronto. Statt für eine Finanztransaktionssteuer zu kämpfen, legt sie sich schon die Entschuldigungen für ein Scheitern der Konferenz zurecht", erklärt Claudia Roth.   Mehr »

Haiti braucht unsere Hilfe – nicht nur kurzfristig

„Wir trauern um die Opfer des Erdbebens in Haiti. Zehntausende sind tot, Hunderttausende verletzt und obdachlos. Unzählige Kinder suchen verstört nach ihren Familien. Die Infrastruktur ist zusammengebrochen, auch für den Wiederaufbau wichtige Institutionen liegen in Trümmern. Die Insel versinkt im Chaos, weil es am Nötigsten fehlt," erklärt Claudia Roth   Mehr »

Klimaschutz auch eine Frage der internationalen Gerechtigkeit

"Die EU-Staatschefs dürfen den Erfolg der Klimakon- ferenz in Kopenhagen nicht durch Mutlosigkeit und Schwarze-Peter-Spielchen riskieren. Nichtstun beim Klimaschutz kommt viel teurer als konsequentes ge- meinsames Handeln. Auch Angela Merkel darf nicht länger taktieren. Im Koalitionsvertrag hat sie sich mit Luftbuchungen zufrieden gegeben, jedoch ohne konkrete Maßnahmen für deren Erfüllung zu benennen. Beim EU- Gipfel müssen nun Zahlen auf den Tisch, durch die Europa seinem Anspruch als Schrittmacher beim Klima- schutz gerecht wird", erklärt Claudia Roth.   Mehr »

Hunger ist ein Angriff auf die Menschenrechte

Foto: Dürre von JBalázS/ flickr.com

"Durch die Finanzkrise droht die sich verschärfende Hungerkrise aus dem Blick zu geraten." erklärt Claudia Roth, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Dabei sind die aktuellen Zahlen der Welternährungsorganisation FAO schockierend: Die Zahl der Hungernden ist bis Ende 2007 auf 923 Millionen Menschen gestiegen, mit weiterhin zunehmender Tendenz. Damit rückt das Millenniumsziel, den Hunger weltweit bis 2015 zu halbieren, in weite Ferne.   Mehr »

Gute Entscheidung des BGH

Zur Entscheidung des BGH, dass die Razzien bei G8-Gegnern rechtswidrig waren, erklärt Claudia Roth, Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen:

"Das Urteil des BGH ist ein leuchtender Sieg des Rechtsstaats und eine schallende Ohrfeige für die verantwortlichen Akteure."    Mehr »

Rede zur Regierungserklärung G8 - Rede im Bundestag am 24.05.2007

Rede zur Regierungserklärung G8 im Deutschen Bundestag am 24. 5. 2007

Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Als ich vor zwei Tagen in Heiligendamm an dem kilometerlangen, einbetonierten und mit Stacheldraht bewehrten Zaun stand, habe ich mich gefragt: Ist das ein starker Staat, der sich so aufrüstet? Ist das ein starker Staat, der Politik hinter einem solchen Zaun verbarrikadiert und sich vor den Bürgern, die die Konsequenzen der Politik tragen, verstecken muss?    Mehr »

Gerechte Globalisierung – neue Herausforderungen für Politik und Wirtschaft

Rede bei der Berlin Lounge am Donnerstag 23. Februar 2006

[...]Nach dem Ende der Ost/West-Konfrontation vor nunmehr 15 Jahren ist die Globalisierung die große Epochenaufgabe. Es ist der bestimmende Prozess. Wir können ihn nicht einfach zurückholen, aber wir müssen ihn friedlicher, gerechter und nachhaltiger gestalten.[...]    Mehr »

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